Nach unserem sehr entspannten Aufenthalt in Noosa ging es am Samstag weiter nach Surfers Paradise. Allerdings nicht ohne am Australia Zoo halt zu machen! Hier sahen wir allerhand Tiere, die es natürlich in einem deutschen Zoo nicht zu sehen gibt! unsere Highlights waren auf jeden fall das Känguru und Koala streicheln!:) Dann ging's aber wirklich weiter nach Surfers.
Wie der Name schon vermuten lässt, besticht Surfers durch seinen Strand, die Wellen und die Surfer. Kurz nach unserem etwas schwierigen Check in in daa Hostel (wir vier durften leider nicht auf ein Zimmer- Greti und Luca wurden aufgeteilt, Tim und Basti waren zusammen in einem anderen Zimmer), war die Abendplanung ganz klar: feiern gehen! Denn das kann man in Surfers auch gut.. besonders wenn man 2 echte Touris dabei hat, die sich den Sky Wodka gönnen. Wir gewöhnen uns langsam an den Goon & Leute, so schlimm ist's auch nicht! Also zogen wir los ins sin city, der Club, in dem wir auch auf frauke treffen sollten, eine alte Schulfreundin!
Da wurde die ganze Nacht ordentlich gefeiert, unsere Wege trennten sich: die Jungs zogen etwas früher nach Hause; wir blieben noch ein bisschen länger im Club und, wie so oft nach dem erhöhten Alkoholkonsum, verprassten wir anschließend unser restliches Geld für essen! ein Subway und ein Stück Pizza waren nicht genug, wir bekamen später sogar jeder noch ein Eis ausgegeben.
die netten Australier, einfach sweet.
der nächste Tag begann schonmal gut, wir konnten endlich zusammen in ein familienzimmer ziehen. So einen Luxus hatten wir schon lange nicht mehr!
die restliche zeit verbrachten wir am Strand und in der Stadt. Abends ging's in einen Irish Pub. Wir trafen Hannes und Simon wieder & genossen Bastis und Tims letzten Abend chillig. An feiern konnten nur unsere Partybienen Luca und Frauke denken, die sich dann kurzerhand doch wieder auf den weg in einen Club gemacht haben. es war auf jeden fall für alle ein ereignisreicher Abend :)
der nächste Tag wurde dann nochmal für den letzten Teint genutzt (ein kleiner rotstich war leider nicht zu vermeiden) und abends ging's zum Greyhound, der dann auch glatt ne halbe Stunde zu spät war. Australien wollte die beiden nämlich auch nicht gehen lassen! prompt beim Abschied fing es dann auch an zu regnen - wie passend.
am nächsten morgen ging's dann auch für uns weiter Richtung Byron Bay.
BYRON BAY BYRON BAY BYRON BAY!
ein schlapper Versuch, unsere Euphorie und Begeisterung für diesen Ort auszudrücken. Byron Bay ist jedenfalls unser neuer Lieblingsort, mit seinen Surfen, Musikern, Hippies und der damit entspannten Atmosphäre. hier haben wir auch das erste mal Delfine in freier Wildbahn gesehen. die Begeisterung wurde nicht nur durch den Ort an sich, sondern auch unser Hostel und die Leute dort ausgelöst. hier waren wir wieder zusammen mit frauke im Hostel, aber auch unsere direkten Raumgenossinnen waren super! und wiedermal stellten wir fest: die Welt ist kleiner als so mancher denkt. zufälligerweise teilten wir nämlich unser Zimmer auch noch mit einem bekannten, den wir an Neujahr in Brisbane getroffen hatten.
den ersten Abend ließen wir noch ruhig im Hostel ausklingen, am zweiten ging's dann allerdings wieder rund! der restliche Wodka und Wein wurde gekillt und dann ging's auf ins woddys! Musik, Pegel und Laune waren gut, der Abend war also ein voller Erfolg :)
am nächsten morgen fand dann der schwerste Abschied statt. wir wollten gar nicht, dass der Greyhound kommt und wir wiedermal die Stadt verlassen mussten, in der wir grade mal 2 Tage verbracht haben. schnell stand fest: wir kommen wieder!
es ging weiter nach coffs harbour, wo wir den Tag darauf anfingen sollten Blaubeeren zu pflücken. die Entscheidung nach coffs zu gehen, folgte ganz unserem Motto: die Lebensqualität zählt. denn nicht nur die Arbeit hier war ausschlaggebend für unsere Entscheidung ;) ursprünglich war der plan, vier bis fünf Wochen zu arbeiten und richtig Kohle zu machen,um danach noch ein paar Tage in Sydney zu verbringen und von dort aus weiter nach Fiji zu fliegen.
mittlerweile sehen unsere Pläne anders aus: in coffs wollen wir eine Woche bleiben und so arbeiten, dass wir unsere Unterkunft raus haben.also so eine Art Überbrückung bis wir etwas für freie Unterkunft in Byron gefunden haben, damit wir endlichendlich wieder zurück können. Und selbst wenn das mit der freien Unterkunft nicht klappt: wir haben ja auch noch ein Zelt!
Wie ihr seht, ist unsere Zukunft noch etwas ungewiss. wir sind mal gespannt, wo wir wann und wie landen!
zum arbeiten: es war extremst frustrierend. die Arbeit an sich, also das Blaubeerenpflücken war nicht schlimm und auch nicht besonders anstrengend, jedoch ist es nicht sehr effizient. wir bekommen pro bucket 5-6$. wir haben insgesamt 8 Stunden gearbeitet und 47$ verdient. 7 Uhr los, halb 6 wieder da! und das ganze bei knallender Sonne.. wenn man sich überlegt, dass wir allein 32$ pro nacht an unterkunft ausgeben, bleibt am ende so gut wie nichts übrig. dementsprechend fertig waren wir abends. Heute nutzen wir den Tag um anderen Hostels zu schreiben und uns für morgen zu erholen, denn dann gehts wieder aufs Feld!
wünscht uns Motivation und nicht allzu intensive Sonneneinstrahlung!
Bis bald, vielleicht dann ja schon aus Byron Bay!:)