Soo, da sind wir wieder.
Lang ist der letzte Eintrag her und viel ist seitdem passiert.
Wir versuchen es mal ein wenig kurz zusammenzufassen.
Also, die letzte Woche in Sydney ist nicht wirklich erwähnenswert. Wir glauben fest daran, dass Australien uns damit den Abschied erleichtern wollte! Wir haben noch eine operahousetour gemacht und in einem netten Hostel in Kings Cross unsere letzten Nächte verbracht. Bondi Beach war auf jeden fall auch ein Highlight uuund so schön. Luca könnte garnicht aufhören ihre Kamera zu zücken und die gefühlten 735284 blautöne des Wasser einzufangen.
Unsere letzte Nacht hatten wir eigentlich vor am Flughafen zu verbringen. Dieser hatte allerdings nachts zu und der erste Zug ist auch erst um 5 Uhr morgens Gefahren. Dann wurde unser Flug auch noch um eine Stunde nach hinten verschoben und wir wollten einfach nur ein Bett. Heimatlos suchten wir im Hostel nach Hilfe und die nette nachtaufsicht (dessen Namen wir leider bis heute nicht ausfindig machen konnte) ließ uns im Aufenthaltsraum nächtigen und kümmerte auch wirklich rührend um uns. Ach Mensch, was werden wir die gastfreundlichkeit vermissen!
Um 5 ging's dann auf zum Flughafen, ein letzter Chailatte und ein Wässerchen und auf ging's: FIJI!!
Wir haben uns sooo gefreut und als wir aus dem Flugzeug ausstiegen wurden wir gleich von singenden bulaboys in Röcken Empfangen.
Alles war gut.
Wie gesagt war gut.. Dann wurde uns ein kleiner Apfel zum Verhängnis. Obwohl, ob es letztendlich am Apfel (der nicht einmal mehr existierte) lag oder am fehlenden Verständnis des fijianischen Personals, ist uns bis heute ein Rätsel.
Ende des Liedes: 400$ strafe.
Mittlerweile können wir drüber lachen und wenn man sich nadi die Hauptstadt anguckt, sieht man, dass dir fijianer wirklich Geld brauchen.
Haken wir es also als gute Tat ab!
Weiter ging's ins Hostel, wir stellten fest, dass unsere Handykarte nicht im Ausland funktioniert, das Wetter wirklich mies war und unser 34er dorm einen Gestank zeigte, der mit keinen Worten zu beschreiben ist. Na toll.
Was war da verkehrt? Wollten wir nicht ins Paradies?
Nun gut, alles muss besser werden dachten wir uns und so ging's am nächsten morgen mit dem Bus zur Fähre, die uns zu den Inseln bringen sollte.
Im Bus fing es schon an zu regnen und als wir am Check in noch ein infoblatt zu einer cyclonenwarnung mit der Frage: "Möchten sie ihre Reise stornieren?" bekamen, kam der hysterische Lachanfall wieder zum Einsatz. Immer wieder besser als loszuheulen ;)
Wir fuhren also los und siehe da bis auf ein paar Schauer in den ersten beiden Tagen, hatten wir wunderbares Wetter!
Die Inseln sind einfach ein Traum! Man wird mit Gesang und bularufen begrüßt und direkt als Teil der Familie aufgenommen! Bekocht wurden wir natürlich auch sehr gut und eine frische Kokosnuss am Tag war Pflicht :) wir machten uns also schnell einheimische Freunde. Wir durften sogar ein village besuchen und den Bürgermeister Treffen, der uns extra in seine Hütte eingeladen hat. Die fijianer Hausen nämlich wirklich in kleinen Hütten, schlafen auf den Boden und haben mindestens 5 Kinder. Dann wurde noch ein kleiner Markt aufgebaut, bei dem man Armbänder und andere Souvenirs kaufen konnte. Sowas muss man einfach miterleben!
Abends war dann Bulatime angesagt!
Man muss sagen, die bulaboys sind unschlagbar. Gute Gene, sagen wir da nur ;) danach wurden dann noch ein paar Partyspiele gespielt und siehe da, am 1. Abend hat Luca mit dem fijianischen koch das Rennen gemacht und am 2. Abend hat Greta mit Tom, dem Gott, gewonnen! Man sind wir gut. Tagsüber waren wir größtenteils in einer der 835283 Hängematten am Strand, auf Kokosnusssuche, schnorcheln ( was eher ein riskantes Abenteuer als ein Genuss war) oder haben gelernt wie man fijianischen Schmuck aus Palmblättern bastelt!
Die letzte Insel war mit Abstand die kleinste. Man brauchte ungefähr 30 Sekunden um von einer Seite zur anderen zu laufen. Ein Gebäude und ansonsten nur Palmen, Hängematten und liegen. Diese Insel war auch die touristische, dementsprechend waren viele Tagestouren und damit auch Asiaten an Board. Wir machten eine letzte glassbottomtour mit und bestaunten die unterwasserwelt Fijis oder auch den Anblick einer halbkrepierenden asiatischen Mitfahrerin. Lustig war es auf jeden fall!
Somit endete unsere inseltour und wir landeten wieder in unserem stinkehostel! Wir ließen den Abend mit unseren neugewonnenen Freunden ausklingen und freuten uns auf den nächsten Tag, an dem es ja schon nach Neuseeland gehen sollte! Internet hatten wir in der kompletten zeit garnicht, aber ob ihr es glaub oder nicht, es war wirklich mal schön & wir haben es auch nicht vermisst.
Am nächsten morgen wurden wir dann am Flughafen von Tobi und David mit unserem neuen heim, einem süßen Nissan, eingesammelt :)
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt und der einstimmigen Meinung, dass Auckland nicht ganz sooo schön ist, haben wir uns direkt auf den weg zum Hot water Beach gemacht, das water war zwar nicht mehr ganz so hot, aber trotzdem könnte das unsere beiden männlichen Kumpanen nicht abhalten ein kleines Bad zu nehmen.
Am nächsten Tag ging's nach hobbiton. Die Fotos sagen alles ;)
Erwähnen sollte man auch unsere 7h wandettour. Das crossing. Anstrengend aber wunderschön :)
Bei den heißen quellen in roturua sollte man hinzufügen, dass der Gestank die Schönheit ein bisschen beeinträchtigt. Ein bisschen Schwund ist ja bekanntlich immer!
Am 9. haben wir dann Niki aus palmerston North abgeholt. Nachts ging dann auch schon unsere Fähre auf die Südinsel. Auf der Südinsel sind wir dann zunächst weiter in den Norden Gefahren. Waren im Abel tasman Nationalpark mal wieder 7h wandern und haben Niki in das knallharte Leben eines backpackers eingeführt. Inklusive eiskalte Duschen und der Einsicht, dass man nicht für einen Campingplatz bezahlt, sondern lieber 3h nach einem kostenlosen Platz sucht. Unsere weitere Reise führte uns noch weiter in den Norden in das neuseeländische byron bay/nimbin. Da fühlt man sich wohl! Wir trafen Lucis Tante, die sich netterweise freigekommen hat und uns die Umgebung gezeigt hat. Und die Landschaft hier hat's wirklich in sich! Also vergleichen mit Australien kann man das auf keinen fall. Einfach unglaublich :)
Am nächsten Tag ging's schon nach christchurch, schließlich mussten wir am 14. Tobi und David morgens zum Flughafen bringen und das Auto abgeben. Wir gönnten uns eine Nacht ein Hostel (oh man, so ein Bett ist schon was feines!) und nutzten das Internet mal wieder um unsere liebsten zu sehen :) an dieser Stelle nochmal liebste Grüße an unsere Mamis! Ihr seid toll! <3
Dann zogen wir in unser neues heim auf 4 rädern - sunny, ein strahlend Weißer Nissan. Ein paar Jahre hat sunny schon auf dem Buckel, aber was Solls. Unsere Omi ist auf jeden fall ein guter wegbegleiter. Immerhin bekommt man nicht ohne Grund das Nummernschild "fez1" aufgedrückt!
Die darauffolgenden Tage haben wir uns den weg Richtung Süden gebahnt. Wir waren bei den pancakerocks, uralten Höhlen, haben queenstown unsicher gemacht (wobei das mit Der Party nicht ganz so gut geklappt hat) und sind zum milford Sound Gefahren. Immer südlicher und damit auch kälter. Besonders die Nächte setzten uns ziemlich zu. Dabei möchten wir nochmal bemerken, dass unsere Luftmatratze mittlerweile nur noch eine Matratze ohne Luft ist (die Kälte also ungehindert hindurchwandert) und unsere Schlafsäcke ein temperaturlimit von 11grad haben - für Neuseeland eindeutig zu wenig..
Wir beschlossen also nach 2 Horrornächten uns in dunedin ein Hostel zu gönnen & dort sitzen wir nun auch. Morgen geht es los weitere Pinguin und Robbenkolonien zu besuchen. Die Ostküste ist nämlich voller toller Tiere und Strände. Delfine und gelbaugenpinguine könnten wir schon erblicken! Der Rest kommt bestimmt noch :) und es geht wieder Richtung Norden, was die Temperaturen hoffentich wieder eeetwas erträglicher macht.
Wir grüßen euch herzallerliebst!
Bis in Thailand oder vielleicht auch schon aus dem schönen dorsten - wir Werdens sehen! 31/2 Wochen sind es noch & die werden wir mit Sicherheit noch in vollen Zügen auskosten :)































