Samstag, 23. November 2013

Good Life

unsere zweite Woche hier ist rum, die zeit fliegt. luca leider auch, und zwar auf den Boden.
umgeknickt, hingefallen, dicker Knöchel, Krücken. 
Donnerstag war dann also freier Tag, aber mittlerweile hat sich der Fuß ein wenig erholt und luca steht schon wieder mit beiden Beinen auf dem Boden. genauso wie Greti.
wir haben uns dann am Freitag zu unserem zweiten Wochenende hier wiedergesehen. 

samstags haben wir unser einmonatiges gefeiert und anlässlich dessen eine back-Party gefeiert, die sich zunächst als schwierig rausgestellt hat, da der Ofen nur über die Funktion eines Grilles besitzt, das heißt wir mussten alles bei schonenden 100 grad und einer halben Ewigkeit backen. 
die Ergebnisse können sich trotzdem sehen lassen, und auch Familie atkinston kann sich freuen.
auch wenn das topping anstatt oben drauf ausversehen im Teig gelandet ist.

am Sonntag wurde uns das Auto netterweise zur Verfügung gestellt und wir konnten ins 100 km entfernte echuca fahren, um uns endlichendlich "catching fire" anzusehen. ein Herzenswunsch geht in Erfüllung! 
und ja, es ist hier normal eine Stunde bis ins nächste kino zu fahren.hat sich auf jeden fall gelohnt.

liebe Grüße in das 16 000 km entfernte Deutschland! 

ps. am 14.12 geht's ab nach cairns :)























Sonntag, 17. November 2013

Deniliquin :)

Luca:
bron,baz,hughie,Heidi und max sind die atkinstons; die Familie bei der ich nun fünf Wochen bleiben werde. die erste Woche ist schon rum und ich fühle mich bereits jetzt als Teil der Familie und richtig wohl hier. Heidi und Max gehen beide zu einer Boarding School in einem anderen Ort, das heißt wir sind hier eigentlich nur zu viert, naja, fünft, wenn man Buddy, den Hütehund mit einbezieht.
meine Tage sind in der Regel gleich strukturiert.  ich stehe meistens gegen 7.15 Uhr auf (wobei ich das noch nicht mal müsste), um gemeinsam mit der Familie zu frühstücken. bron und Hughie verlassen um 8.10 Uhr das Haus, Hughie muss dann seinen Schulbus nehmen und bron fährt in den nächsten Ort zu ihrer Arbeit als zeitungspublizist. baz arbeitet den ganzen Tag auf der farm, es wird Reis und Getreide angebaut und es gibt auch noch ein paar Schafe;ich bin also für den restlichen Tag bis 16 Uhr quasi alleine.ich räume die Küche auf und sauge, mache die Wäsche und putze Badezimmer. eben das, was im Haushalt gerade so ansteht. danach gehe ich raus und füttere Hühner und Schweine (es gibt zwei, die an Weihnachten als Festessen dienen sollen). danach bewässere ich den Garten und versuche alles möglichst feucht zu halten. nachdem ich diese generellen Aufgaben erledigt habe, fallen manchmal noch extra Aufgaben wie Auto säubern oder Fenster putzen an. ansonsten bin ich dann relativ frei, kann also entweder lesen oder draußen liegen oder Gretas und meiner neuen Lieblingsbeschäftigung nachkommen: schlafen. um 16 Uhr hole ich Hughie von der Bushaltestelle ab (mit dem tollen großen Auto auf dem Bild) und helfe ihm anschließend bei Hausaufgaben etc. Hughie ist zehn, da braucht man das noch :D von ihm habe ich auch schon gelernt, wie man smoke on the water und Seven Nation Army auf dem Bass spielt. cool,ne? donnerstags fahre ich ihn nach deniliquin zum bassunterricht und Freitags zu den athletics. 
das sind also die Dinge, die sich für die nächsten Wochen wiederholen werden.
was sich allerdings nicht wiederholen wird ist baz' 50ter Geburtstag am vergangenen Dienstag und hoffentlich auch nicht die "Feier" am darauffolgenden Tag. es hatten sich nämlich einige von baz' Freunden selbst eingeladen und brachten essen und Alkohol mit. aus dem zusammenkommen wurde ein Besäufnis und ich fand mich ziemlich schnell in einem Haufen besoffener australischer Farmer wieder. das war sehr lustig und lehrreich, auch wenn ich bald kaum einen mehr verstehen konnte. der australische Akzent scheint mit höherem Alkoholpegel nur noch stärker zu werden. eine Erfahrung war es allemal :D 
Donnerstag bin ich abends mit baz und seinem Range Rover rausgefahren und wir haben bei Sonnenuntergang und einem Bierchen Kängurus geguckt. das war die ultimative Australien- Erfahrung für mich! 
und dann war es auch schon wurde Freitag und Greti und ich haben uns endlich wiedergesehen :)


Greta:
Es war Sonntagabend. Lucas und meine Trennung stand bevor und ich muss zugeben, ich war doch schon ziemlich nervös, als es immer später wurde. Dann kamen sie durch die Tür, ein Mädchen, in etwa meine Größe, lange blonde Haare, dünn, sehr stylisch gekleidet (sie ist 12, ihr würdet es mir nicht glauben!)
Und eine Frau, normale Größe, braune Haare. Sie wirkte auf Anhieb sehr nett, hatte allerdings auch eine strenge Seite an sich. 
Den Abend verbrachten wir dann noch zu 8., genauer genommen zu 9., ein kleines 5-6 Wochen altes Kätzchen hat sich den weg auf diese Farm gewagt. SO SÜß!
Nach dem essen ging's dann los. Ich wusste aus Erzählungen, dass ich mich auf ein großes Haus einstellen musste. Mittlerweile war es draußen Dunkel, sodass ich auch, als wir auf das Gelände fuhren keinen klären blick fassen konnte. 
Nach einer kurzes schafumtreibe-Aktion, und einer Opossum-Show kamen wir zum Haus und es folgte ein halbstündiger Rundgang, der mich immernoch aus der Fassung bringt. Ich habe noch nie nie nie einen so großen 2-personenhaushalt gesehen. 
Das Haus ist u-förmlich aufgebaut, in der Mitte ein kleiner Innenhof mit Brunnen. Von hier aus hat man zu fast alles räumen einen Eingang. Das Haus ist in mehrere Anteile eingeteilt. Es gibt so viele Schlafzimmer, in meinem Abteil befinden sich schon 2 , desweiteren habe ich einen ankleideraum, Badezimmer und einen Vorraum mit tischtennisplatte etc. 
Die Küche hat alles in doppelter Form. 2 Kühlschränke, 2 Spülmaschinen etc. 1000 Büros und räume, die ich noch nicht ganz durchschaut habe. 
Nicht zu verschweigen ist auch der Pool und der hauseigene Tennisplatz. Es gibt ein weiteres Gästezimmer und natürlich den wohn, Schlaf, ankleide und Badbereich von Angela und Sophie. 
Hier geh ich sicherlich noch verloren.. Ich war froh, als ich den weg zurück zu meinem Bereich fand. 
Der Stil ist in Form eines alten typisch australischen farmhauses. Alles ist liebevoll (und mit liebe zum Detail + einem Hauch von Luxus :D) eingerichtet. 
Ich bin gespannt was mich bei Tageslicht noch alles erwartet. 
An Tieren gibt es schafe, einen an Epilepsie leidenden Hund und 2 Katzen. Außerdem solls hier ne Menge Kängurus geben, weil hier auf dem Grundstück, das jagen verboten ist. 

Meine erste Woche bei den hodges ist nun rum und ich muss sagen, ich fang an mich hier einzuleben. 
Von Alltag kann man allerdings nicht sprechen und wirklich Au pair mach ich auch nicht. Es geht vielmehr darum mit Angela das Haus zu entrümpeln und den Garten herzurichten. 
Anfang der Woche hat Angela mir erstmal deniliquin gezeigt. Es gibt ein paar nette Läden und Cafés und es ist unglaublich.. Jeder wirklich jeder kennt sich! Das heißt, wenn man weggeht sollte man generell eine bis zwei Stunden länger einplanen, weil immer und überall die neusten News ausgetauscht werden. Außerdem kann man von deni sagen, dass es ein unglaublich großes sportangebot gibt und nahezu jedes Kind jede Sportart betreibt. Von Netball über Baseball, Tennis, Rugby, Football, Basketball, Reiten, schwimmen, Leichtathletik. Einfach ALLES! 
Ich bin nahezu den ganzen Tag unterwegs und lerne das Leben und die Leute hier kennen ( ich werd hier angeguckt wie ein Auto und jeder checkt, dass ich nicht von hier bin - Kleinstadt halt!) trotzdem ich muss sagen, die Leute hier sind sehr sehr nett und nehmen mich alle sehr herzlich in Empfang. Typisch für die Leute ist ihr Akzent (es werden fast ausschließlich Kurzformen benutzt und viele Kriegen ihren Mund erst garnicht richtig auf), white tea, Lamm und ihre Bewunderung zu Angela Merkel (Ohja, die Australier lieben sie, sie hält die EU aufrecht!).
Auch an Tieren hab ich schon einiges gesehen, sowohl auf der Farm als auch in der freien Wildnis. 
Als Angela mir Mittwoch die komplette Farm mit allen Schafen gezeigt hat, sahen wir ein einzelnen Schaf am Boden liegen. Als wir näher erkannten wir, dass es sich zusammen mit seinem Lamm in einem Seil verfangen hat. Das Lamm war bereits gestorben, sodass das Schaf die ganze zeit sein eigenes Lamm am Bein mit sich geschleppt hat.. Einfach nur bizarr. Haben das arme Ding dann mühevoll (ohne jegliches Werkzeug!!) befreit. 
Ansonsten gibt es auf der Farm noch 2 Pferde, einen Hund, 2 Katzen.. Und ne Menge krabbelzeug. Auch schlangen. Hab zum Glück bis jetzt nur ne Tote gesehen, bei denen muss man nämlich wirklich aufpassen. ;)
Die Vögel hier sind alle wunderschön und Echsen gibt es oooohne Ende. 
Wir sind nun auf jeden fall im richtigen Australien, ja quasi im outback angekommen! 
Am Freitag hatte ich bis jetzt meinen besten Tag. Anges Eltern sind gekommen um beim Lämmer marken zu helfen. Zuerst mussten wir die Schafe von der Wiese in ein immer kleineres gebiet eintreiben um letztendlich die Lämmer von den Eltern zu trennen.
Als wir dann alle Lämmer beisammen hatten mussten sie einzeln auf den "behandlungstisch" gesetzt werden. Einige waren erst 4 Wochen alt & noch klein, andere hingegen waren richtige Brocken! (Ja, ich hatte am nächsten Tag Muskelkater und sehe bis jetzt noch so aus, als hätte ich mich geritzt!) Trotzdem, ich muss sagen es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hab gleich die Lizenz eines schafetreibers bekommen und muss nun am Montag ganz alleine die Schafe wieder eintreiben, weil einige von ihnen dann verkauft werden und Angela noch in Melbourne ist. Das kann was geben.. Die Schafe rennen nämlich immer genau in die falsche Richtung und auf den Hütehund hier sollte man sich nicht verlassen.
Im Laufe des Nachmittags brachte mir Graeme noch bei wie ich das (Schalt-!!)auto fahre und wie das Motorbike zu bedienen ist. Ich bin nun also vollkommen flexibel 8)
Die Großmutter zeigte mir später noch ein bisschen deniliquin und lud mich zum Café und Kuchen in das beste cafe der Stadt ein!
Abends kamen dann Luca & Co und unser gemeinsames Wochenende alleine auf dieser Riesenfarm könnte starten :)


15.-17. Oktober 
Unser gemeinsames Wochenende startete mit einem großen Dinner. Salat, Kartoffeln, Fleisch, Kuchen, Rotwein (kein goon!:D).. Alles! Wenn man sich vorstellt, dass wir backpacker sind, leben wir hier wirklich, auch was das Essen, angeht in Saus und Braus. 
Wir verschwanden dann allerdings relativ Schnell in unser schlafgemach, weil es am nächsten morgen früh zum Schafe scheren zu James gehen sollte und wir uns sowieso viel zu viel zu erzählen hatten. 
Am nächsten morgen ging's dann los und wir kamen dank des wunderbaren wegplanes nur knapp eine Viertelstunde zu spät.
Es war wirklich eine interessante Erfahrung und wir durften sogar selbst Hand anlegen und ein Schaf scheren. 
Den restlichen Tag verbrachten wir mit chillen, kochen, Motorbike fahren, schlafen und einem kleinen Ausflug in die Stadt, schließlich könnten wir noch nicht ganz glauben, dass es noch nicht einmal einen Pub oder so etwas ähnliches geben sollte. Im Supermarkt sahen wir dann sogar junge Leute, blamierten uns kurz und dann ging's zurück mit einer Packung timtams und erschreckend guter Radiomusik!
Am Sonntag schliefen wir lange aus und genossen den Tag am Pool :)

Donnerstag, 7. November 2013

Bye Bye Melbourne

Melbourne adé!
Unsere letzte Woche in Melbourne hatte begonnen und wir nahmen uns vor die letzten Tage in einer Großstadt nochmal zu genießen!
Montag mussten wir jedoch erst einmal zurück nach St.kilda, eeendlich Lucas ersehnte debitcard abholen und die Pinguine durften wir uns auch nicht nochmal entgehen lassen. Nach einem kurzen Nickerchen an der Strandpromenade (es ist wirklich unglaublich, wie viel wir schlafen können!) und einem weiteren kleinen Stadtbummel wurde es laaangsam Abend und wir hatten große Hoffnung nun endlich Pinguine zu sichten! 
Auf die Idee kamen auch andere.. Japaner/Chinesen/Koreaner! Es ist unglaublich wie viele sich davon auch hier rumtreiben. Nun gut, wir also unter Ihnen und mussten uns irgendwie durch ihre Kameras einen weg bahnen, um ebenfalls einen Blick erhaschen zu können. Pinguine zeigen übrigens mit Vorliebe nur ihren Popo, sodass wir von Glück reden konnten, als sich ein Wesen mal etwas genauer zeigte. 
Der plan feiern zu gehen konnte abermals nicht durchgezogen werden, da sich unser Hostelbett doch als zu bequem erwies. 
Außerdem fahren die Busse hier nur bis halb2 nachts und das ist für uns deutsche keine humane zeit nach Hause zu gehen.

Der Dienstag kam und es war wirklich wirklich warm, wenn nicht sogar heiß! Die kurze Hose konnte ausgepackt werden und es ging los Melbourne erkunden. Dienstag war übrigens der wichtigste Feiertag in Melbourne. Melbourne Cup. Pferderennen. Aber sehen die wirklich alle so aus wegen eines Pferderennens?! Wir beschlossen uns den Cup mal etwas genauer anzusehen, merkten aber bald, dass wir dem dress Code nicht ganz entsprachen. 
So buhlten die Ladys in ihren zu hohen Schuhen, zu kurzen Kleidern und nicht zu vergessen der auffälligen kopfbekleidung um Aufmerksamkeit. Dabei hatten wir das Gefühl, dass wir beiden die einzigen waren, denen ne Menge Aufmerksamkeit geschenkt wurde, da wir mit unseren Jeansshorts, tshirts und Sneakers komplett aus dem Konzept gefallen sind. So kam es, dass wir relativ schnell wieder umdrehten und das weite suchten. Ein Pferderennen im fernsehen musste dann für den restlichen Tag ausreichen!
Beim einkaufen blieben wir dann beim frozen Joghurt laden hängen & stellten fest, dass wir wirklich nicht gut schätzen können. Der Kniff war nämlich, dass man in Endeffekt das Gewicht des Bechers bezahlt & es gab wirklich soooo leckere Sachen. Über oreos, schokolade, Erdbeeren, Kiwis, 1000 verschiedene Soßen und natürlich 4 verschiedene Joghurtsorten. Es war einfach alles zu verführerisch für unsere ausgehungerten Mägen. So kam es, dass wir für beide frozen Joghurts über 15$ blechen mussten. "Man gönnt sich ja sonst nichts!" 
Abends haben wir uns mit Hella getroffen, einer bekannten von Lucas Mama. Sie führte uns an die coolsten Ecken der Stadt und lud uns anschließlich sogar zu einem richtigen Festmahl ein (danke nochmal!!) 
Den Abend ließen wir dann mit Steffen (unserem echt coolen Zimmernachbar!) und unserem liebgewonnenen goon (wir berichteten bereits) ausklingen. lustig war das allemal, obwohl unsere weiße Bettwäsche und der Boden ein wenig Schaden davontragen mussten.

Mittwoch. Am Mittwoch haben wir uns mit Steffen den Stadtteil fitzroy angeschaut. Ein wirklich schöner Stadtteil mit vielen kleinen Läden, Cafés und Parks. Die Parks nutzten wir mal wieder für kurze Pausen und genossen die Sonne in vollen Zügen :)
Abends freundeten wir uns dann mit unserem neuen 12er Zimmer an und beschlossen den nächsten und letzten Abend hier in Melbourne noch einmal zu nutzen und die neu entdeckte rooftopbar auszuprobieren.
Am nächsten morgen schafften wir es dann auch wirklich nochmal zum freien Frühstück und schaufelten eine Menge Müsli und Toast in uns. 
Den ganzen restlichen Tag verbrachten wir mit einem Chai Latte für 3,80$ (.. Leider keine 99 Cent.) bei dymocks, einem riiiiiesen Bücherladen, schmiedeten unsere Pläne und beobachteten dabei eine sich animalisch benehmende Frau neben uns, es gibt auch kosmische Leute hier in Down under. Nun ja,  es hat für mehr Verwirrung als Klarheit gesorgt aber gut. Wir haben ne Menge vor!
Abends rafften wir uns auf und gingen los. Melbourne bei Nacht war wirklich ein toller Anblick und es dauerte keine halbe Stunde und wir hatten auch nette Gesellschaft, die aufgrund des Pferderennens (ihr erinnert euch, es gibt anscheinend für die Leute hier nichts schöneres!) schon ganz schön beschwipst waren. Lustig war's allemal ;) 
So endete die letzte Nacht und nun sind wir voller Spannung und Aufregung was uns in deni - der liebevolle Kosename unserer neuen Heimat deniliquin - erwartet. 
Zum Schluss möchten wir euch an den fragen teilhaben lassen, die uns in den letzten Tagen sehr beschäftigt haben.. 

wieviel Reis braucht man für zwei Personen? 

wir können hostelbetten so bequem sein?

wie kann man so viel schlafen? 

trägt man das heute so? 



Japaner, wie wird man sie am schnellsten los?



Melbourne, was hat der Wettergott mit dir nur angestellt? 

sind 7$ für einen kleinen Sangria normal? 

wieso sind Sonnenhüte so teuer und welche Alternativen gibt es?



wieviele Liebeserklärungen am Tag sind genug? 

gibt es in deniliquin auch rooftop Bars (...) 7143 Einwohner?


Allerliebst, 
Luca und Greta













Sonntag, 3. November 2013

back in town

wir melden uns aus dem wunderbaren DiscoveryMelbourne Hostel! aber Stopp, wie sind wir denn hierhin gelangt?! ich glaube das war so..

wir haben dann also die Nacht am Murray River in mildura verbracht, das Wetter war traumhaft und der morgen auch, bis wir freundlich darauf hingewiesen wurden, dass man doch bitte neben einem Luxus- Campingplatz (mit Trampolins,Küche,sauberen Duschen, Toiletten und einer Badewanne!) nicht wild campen sollte. bis dahin hatten wir Gott sei dank schon alles mit größtem Vergnügen in Anspruch genommen, naja wir geben zu, ein wenig dreist war das schon.
aber als wahrer backpacker muss man das auch manchmal sein.
wir haben uns dann trotzdem relativ schnell aus dem Staub gemacht, um keine Strafgebühren zahlen zu müssen; es ging auf in Richtung Melbourne. bis dahin war uns immer noch nicht klar, wo wir die nächste Nacht verbringen würden: Wild Camping auf einem Parkplatz, Campingplatz oder doch schon in ein Hostel? letzteres kam nicht wirklich in frage, da wir ja den Camper für diese eine Nacht noch gebucht hatten. nach sieben Stunden Fahrt und einem Tankdeckel weniger (ja, wir haben wirklich den Tankdeckel bei der Tankstelle vergessen) kamen wir in Coburg- near Heidelberg (es gibt hier wirklich ein Heidelberg- Greti war im siebten Himmel!) an.
es gab sogar einen Holiday Park, nur 72$ die Nacht- Vorsicht, Ironie! da allerdings niemand Lust hatte weiter nach einer Schlafstätte zu suchen und wir dringend eine Dusche benötigten, blieben wir dort. immerhin gab es einen Swimmingpool, ein Kino, eine große Küche und eine spielhalle.
die Nacht war geruhsam und irgendwie waren wir dann am nächsten Tag doch froh, in ein Hostel ziehen zu dürfen. nur welches sollte es sein? immerhin findet hier am Dienstag der berühmte Melbourne Cup statt, alle Hotels,Hostels etc. werden teuerer und voller- zum Leidwesen der backpacker.
wir haben dann doch relativ schnell ein gutes Hostel gefunden und direkt online gebucht! Camper abgegeben, von Nick und Akku verabschiedet und los richtig Melbourne City. das ging auch ganz gut, wir waren selbst überrascht über unseren Orientierungssinn. im Hostel angekommen, kamen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. modern, sauber, gute Musik.. hier können wir es erstmal aushalten. nette Leute haben wir dann auch direkt kennengelernt, das geht hier super schnell! auch den Gun, ekeligster und billigster Alkohol hier (er tut aber auf jeden fall seine Wirkung) haben wir an diesem Abend für uns entdeckt. es sollte dann noch raus gehen, in einen Club. für das melbourner Nachtleben waren wir dann allerdings doch nicht wirklich gewappnet.zu leger gekleidet.naja, in solche Clubs wollen wir eh nicht rein. 
die Bemühungen der netten australischen Herren, brachten auch nicht viel. zurück zum Hostel- schlafen! und das auch noch auf einer super weichen Matratze,himmlisch! 
heute waren wir dann ein wenig shoppen und Chinesisch essen, haben uns einen Reiseführer gekauft und beginnen nun unsere reise an der Ostküste zu planen.

neue Feststellung: Melbourne ist ziemlich cool! 
also- no worries, wie der Australier zu sagen pflegt ;)