Melbourne adé!
Unsere letzte Woche in Melbourne hatte begonnen und wir nahmen uns vor die letzten Tage in einer Großstadt nochmal zu genießen!
Montag mussten wir jedoch erst einmal zurück nach St.kilda, eeendlich Lucas ersehnte debitcard abholen und die Pinguine durften wir uns auch nicht nochmal entgehen lassen. Nach einem kurzen Nickerchen an der Strandpromenade (es ist wirklich unglaublich, wie viel wir schlafen können!) und einem weiteren kleinen Stadtbummel wurde es laaangsam Abend und wir hatten große Hoffnung nun endlich Pinguine zu sichten!
Auf die Idee kamen auch andere.. Japaner/Chinesen/Koreaner! Es ist unglaublich wie viele sich davon auch hier rumtreiben. Nun gut, wir also unter Ihnen und mussten uns irgendwie durch ihre Kameras einen weg bahnen, um ebenfalls einen Blick erhaschen zu können. Pinguine zeigen übrigens mit Vorliebe nur ihren Popo, sodass wir von Glück reden konnten, als sich ein Wesen mal etwas genauer zeigte.
Der plan feiern zu gehen konnte abermals nicht durchgezogen werden, da sich unser Hostelbett doch als zu bequem erwies.
Außerdem fahren die Busse hier nur bis halb2 nachts und das ist für uns deutsche keine humane zeit nach Hause zu gehen.
Der Dienstag kam und es war wirklich wirklich warm, wenn nicht sogar heiß! Die kurze Hose konnte ausgepackt werden und es ging los Melbourne erkunden. Dienstag war übrigens der wichtigste Feiertag in Melbourne. Melbourne Cup. Pferderennen. Aber sehen die wirklich alle so aus wegen eines Pferderennens?! Wir beschlossen uns den Cup mal etwas genauer anzusehen, merkten aber bald, dass wir dem dress Code nicht ganz entsprachen.
So buhlten die Ladys in ihren zu hohen Schuhen, zu kurzen Kleidern und nicht zu vergessen der auffälligen kopfbekleidung um Aufmerksamkeit. Dabei hatten wir das Gefühl, dass wir beiden die einzigen waren, denen ne Menge Aufmerksamkeit geschenkt wurde, da wir mit unseren Jeansshorts, tshirts und Sneakers komplett aus dem Konzept gefallen sind. So kam es, dass wir relativ schnell wieder umdrehten und das weite suchten. Ein Pferderennen im fernsehen musste dann für den restlichen Tag ausreichen!
Beim einkaufen blieben wir dann beim frozen Joghurt laden hängen & stellten fest, dass wir wirklich nicht gut schätzen können. Der Kniff war nämlich, dass man in Endeffekt das Gewicht des Bechers bezahlt & es gab wirklich soooo leckere Sachen. Über oreos, schokolade, Erdbeeren, Kiwis, 1000 verschiedene Soßen und natürlich 4 verschiedene Joghurtsorten. Es war einfach alles zu verführerisch für unsere ausgehungerten Mägen. So kam es, dass wir für beide frozen Joghurts über 15$ blechen mussten. "Man gönnt sich ja sonst nichts!"
Abends haben wir uns mit Hella getroffen, einer bekannten von Lucas Mama. Sie führte uns an die coolsten Ecken der Stadt und lud uns anschließlich sogar zu einem richtigen Festmahl ein (danke nochmal!!)
Den Abend ließen wir dann mit Steffen (unserem echt coolen Zimmernachbar!) und unserem liebgewonnenen goon (wir berichteten bereits) ausklingen. lustig war das allemal, obwohl unsere weiße Bettwäsche und der Boden ein wenig Schaden davontragen mussten.
Mittwoch. Am Mittwoch haben wir uns mit Steffen den Stadtteil fitzroy angeschaut. Ein wirklich schöner Stadtteil mit vielen kleinen Läden, Cafés und Parks. Die Parks nutzten wir mal wieder für kurze Pausen und genossen die Sonne in vollen Zügen :)
Abends freundeten wir uns dann mit unserem neuen 12er Zimmer an und beschlossen den nächsten und letzten Abend hier in Melbourne noch einmal zu nutzen und die neu entdeckte rooftopbar auszuprobieren.
Am nächsten morgen schafften wir es dann auch wirklich nochmal zum freien Frühstück und schaufelten eine Menge Müsli und Toast in uns.
Den ganzen restlichen Tag verbrachten wir mit einem Chai Latte für 3,80$ (.. Leider keine 99 Cent.) bei dymocks, einem riiiiiesen Bücherladen, schmiedeten unsere Pläne und beobachteten dabei eine sich animalisch benehmende Frau neben uns, es gibt auch kosmische Leute hier in Down under. Nun ja, es hat für mehr Verwirrung als Klarheit gesorgt aber gut. Wir haben ne Menge vor!
Abends rafften wir uns auf und gingen los. Melbourne bei Nacht war wirklich ein toller Anblick und es dauerte keine halbe Stunde und wir hatten auch nette Gesellschaft, die aufgrund des Pferderennens (ihr erinnert euch, es gibt anscheinend für die Leute hier nichts schöneres!) schon ganz schön beschwipst waren. Lustig war's allemal ;)
So endete die letzte Nacht und nun sind wir voller Spannung und Aufregung was uns in deni - der liebevolle Kosename unserer neuen Heimat deniliquin - erwartet.
Zum Schluss möchten wir euch an den fragen teilhaben lassen, die uns in den letzten Tagen sehr beschäftigt haben..
wieviel Reis braucht man für zwei Personen?
wir können hostelbetten so bequem sein?
wie kann man so viel schlafen?
trägt man das heute so?
Japaner, wie wird man sie am schnellsten los?
Melbourne, was hat der Wettergott mit dir nur angestellt?
sind 7$ für einen kleinen Sangria normal?
wieso sind Sonnenhüte so teuer und welche Alternativen gibt es?
wieviele Liebeserklärungen am Tag sind genug?
gibt es in deniliquin auch rooftop Bars (...) 7143 Einwohner?
Allerliebst,
Luca und Greta















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