Luca:
zwei weitere Wochen sind vergangen und mittlerweile habe ich wirklich das Gefühl, mehr Urlaub zu machen als zu arbeiten. eigentlich war alles wie immer, abgesehen von meinem Wochenende in albury und ein paar tierischen Vorfällen..
wir sind also am Wochenende mit Heidi (der Tochter) und max (dem älteren sohn) nach albury gefahren; Heidi musste wieder zurück zu ihrer Boarding School und hatte ein waterpolo game und Max brauchte ein paar neue Klamotten. man fährt ca zwei Stunden nach albury, was ja in Australien quasi ein Katzensprung ist und selbst in dieser "kurzen" zeit ändert sich du Landschaft komplett, viele Hügel, grüner..
albury ist also wirklich schön. ich hab mir auch direkt einen Sonnenhut gekauft, den braucht man hier wirklich.. und auf dem Rückweg sind wir noch bei bron's Schwester vorbei. es war so heiß und trocken; kein Wunder dass wir an einem riesigen Buschfeuer, das ein ganzes getreidefeld abgefackelt hat, vorbeigefahren sind..
wir kamen erst sehr spät am Abend wieder und es lief uns prompt ein Känguru vor's Auto. dem Auto ist nichts passiert, das Känguru war tot und ich hatte beinah einen Herzinfarkt. man muss halt Opfer bringen.. außerdem gibt es hier Kängurus wie die karnickel bei uns! in der Zwischenzeit wurde ich außerdem von einem 70/80 cm großen Leguan angestarrt und mit zwei Exemplaren der giftigsten Schlange der Welt konfrontiert. ihr seht, es gibt immer wieder neue Herausforderung die sich einem stellen. diese finden sich aber nicht wirklich in meinem Alltag wieder. also wirklich, was ich hier mache kann man kaum arbeiten nennen. meine Aufgaben erledige ich meistens am Vormittag, sodass ich am Nachmittag zeit habe am Pool zu chillen oder mir Gedanken um mein Studium zu machen. wie einige vielleicht wissen, war ich bis jetzt immer ehr planlos was das studieren angeht. doch ja ich ja momentan soooo viel zeit habe, hab ich ein wenig recherchiert und mir ein paar Gedanken gemacht.ich werde mich auf jeden fall für den Studiengang der "Kulturarbeit" an der FH in Potsdam bewerben. es scheint wirklich alles zu passen und es ist das erste mal so, dass ich mich wirklich für einen Studiengang begeistern kann. auch der Ort passt.. 20 min bis nach Berlin ist perfekt und Potsdam soll ja auch wirklich schön sein :)
also bin echt total euphorisch :D und dann geht's in einer Woche auch noch nach cairns, endlich wiede backpacker treffen und Party machen. das hab ich hier schon ein wenig vermisst :) naja.. und ansonsten verbringe ich meine letzte Woche damit, den Flur und Hughies Zimmer zu streichen. ehrlich gesagt die erste größere Aufgabe hier; und wer hätte es gedacht?! bron will mir natürlich einen Geld- Bonus dafür zukommen lassen, als wäre ich eh noch nicht genug von Glück getroffen :D so, jetzt wisst ihr alle wieder Bescheid und wir hören uns dann in cairns wieder ;)
Greta:
Meine vorletzte Woche verging sehr schnell. Wir haben viel im Garten und im Haus gearbeitet und am Mittwoch kam Will (der Sohn) vom Internat aus Melbourne nach Hause.
Am Freitag war wieder Schafarbeit angesagt, zum Glück nicht alleine.
Die Großeltern waren wieder da und pweitere Freunde, die das sogenannte dipping gegen Läuse durchführten.
Die Schafe werden dabei ca. 20 Sekunden in eine Lösung getaucht, die alle krabbeltiere tötet ;)
Wie ein kleines Bad.
Am Samstag ging's dann auf nach Melbourne und man mag es nicht meinen, aber das Wetter war besser denn je! :) nur Shorts und Top! Am Sonntag waren wir sogar am Strand und haben danach noch Will beim Rudern zugeschaut. Er geht auf ein jungeninternat.. Dementsprechend wird man auch angeguckt, wenn man als Mädchen dort aufkreuzt ;)
Alle erkennen mich sofort als Familienmitglied an, da die Ähnlichkeit zwischen Sophie und mir anscheinend nicht zu leugnen ist.
Wie gesagt sie ist 12.
nun gut, eines unterscheidet uns allerdings eindeutig. Sie LIEBT Justin Bieber!! Das war auch der Grund, warum sie am Montag auf das heißersehnte Konzert gegangen ist und ich mir lieber einen gemütlichen Abend in der Wohnung/Schuhshop, einen wirklichen Unterschied gibt es da nicht ;), gemacht habe.
Dienstagmorgens ging's dann zurück ins trockene Flachland und ich war doch ein bisschen froh meine eigene Koje wieder zu haben, auch wenn mich die Hitze (wir haben 40 grad) ein bisschen erschlägt.
Die Nacht war geprägt von seltsamen Tiergeräuschen, einer viecherplage in der Dusche, keiner Kontrolle über die Klimaanlage und abschließend einem Feueralarm.
Die nächste Woche verbrachte ich mit Arbeit und dem erfreulichen Gedanken das Wochenende wieder alleine mit luci auf der Farm zu sein :)
Unser Wochenende:
Wir hatten viel vor & die Freude war riesig als wir uns am Freitag beim Leichtathletik wieder trafen.
Ab Samstag morgen waren wir dann auch allein und eine regelrechte backsession konnte starten. Dank Rezepten von Mama und lebensmittelfarbe konnten einige tiefen bezüglich des Inventars der Küche ausgeglichen werden und das Endergebnis kann sich wirklich sehen lassen. Wir hoffen auch unsere Gastfamilien werden sich über diesen bunten Haufen Kalorien freuen ;)
Als die 2. Ladung engelsaugen dann auch im Ofen war beschlossen wir "kurz" die Schafe checken zu gehen.
Wir fuhren also mit dem Auto los und da sich alle Schafe unter den bäumen am anderen Ende des Feldes befanden blieb uns nichts anderes übrig als mit dem Auto aufs Feld. Alle Schafe schienen gesund.. Wir bald allerdings nicht mehr ;D
Als wir drehen wollten ging nichts mehr. Bzw, nichts mehr von der Stelle. Der Räder des Utes drehten sich nur noch auf der Stelle und als wir realisierten in was für einem Schlammlocj wir steckten verfielen wir abermals in einen riesigen hysterischen Lachanfall, der uns erneut vorm losheulen bewahrte.
Einige versuche später und der Gedanke, dass wir womöglich auch noch die Küche abfackeln wenn wir jetzt nicht nach Hause laufen bewegte uns dann zum Haus zurück.
Die Plätzchen konnten zum Glück gerettet werden, wenigstens etwas.
2 Bretter und ein spaten war auch bald gefunden und Dann ging's zurück mit dem Motorbike aufs Feld.
Alle Mühen waren leider umsonst und wir fuhren uns regelrecht immer weiter in die sch****. Wie im schlechten Film!
Wir hatten nur noch eine Chance herauszukommen ohne irgendjemandem unser leid zu Klagen und Gesprächsstoff ganz deni zu werden - mit dem 2. ute versuchen den 1. herauszuziehen.
Und ja es war riskant! Denn was würden die Leute bloß sagen, wenn wir ihnen beichten müssen, dass wir es geschafft haben, beide Autos in den Schlamm festzusetzen?
Ein Stoßgebet später bbefestigten wir dann die Seile, tauschten unsere besten Knoten aus, setzten uns jeweils in ein Auto und gaben Gas!
...& siehe da, ihr dürft uns feiern! Wieder mal haben wir uns selbst übertroffen und haben das Problem festgefahrener ute erfolgreich beseitigt.
Zum Glück, denn das Auto brauchten wir schließlich noch.
Genug action für den Tag, bzw das Wochenende. Den Rest verbrachten wir mit essen, schlafen, High School Musical & guuuutr Musik!
In einer Woche geht's nach cairns :))
Die Vorfreude ist RIESIG & ein Zelt konnten wir für 12€ auch noch kurzfristig ergattern. Endlich mal ein Schnapper..
Guuute Nacht Deutschland, habt einen schönen Start in die Woche :)











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